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Industriestandorte mit Potential - AHK Argentina
   
Mendoza, Provinz Mendoza
   
Lage und Klima Geschichte
Infrastrktur und Industrieparks Bevölkerung
Wirtschaft Ausblicke
   
   
1. Lage und Klima
   
Mendoza ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, deren Landschaft eine karge Trockensteppe ist. Das Klima ist zwar trocken und sonnig, hinsichtlich der Temperaturen aber gemäßigt. Wegen des Klimas und des in der unmittelbaren Umgebung der Stadt durch Bewässerung möglichen Weinbaus trägt Mendoza den Beinamen „Stadt der Sonne und des guten Weines“. Die Gegend um Mendoza ist auch als Cuyo bekannt.
 
2. Infrastruktur und Industrieparks
   

Interessant für Firmen und Anleger sind die beiden vorhandenen Industrieparks in der vor allem für Weinanbau bekannten Region Mendoza. Die zwei Industrieparks befinden sich in Luján de Cuyo nahe der Provinzhauptstadt und in dem Bezirk General Alvear. Außerdem gibt es den Technologiepark San Martín, ebenfalls nahe der Provinzhauptstadt, sowie den auf Bergbau spezialisierten Industriepark Las Heras.

Die Provinz verfügt über zwei Flughäfen. „El Plumerillo“ liegt ca. 8 km von Mendoza entfernt, „Santiago Germanó“ befindet sich nahe der Stadt San Rafael. Ausgebaute Straßen verbinden die wichtigsten Städte der Provinz mit denen anderer Provinzen und mit Buenos Aires.

 
3. Wirtschaft
   

Neben der Herstellung hochwertiger Weine, die statistisch unter Nahrungsmitteln und Getränken sowie Tabakprodukten (30% der nationalen Produktion) erfasst sind, werden vor allem chemische Substanzen und Produkte (12%) in der Provinz fabriziert.

 
4. Geschichte
   

Die Stadt Mendoza Stadt wurde 1561 von Pedro del Castillo gegründet und nach García Hurtado de Mendoza, einem Gouverneur von Chile benannt. Im Jahre 1817 brach General José de San Martín, seit 1813 Gouverneur von Cuyo, in Las Heras bei Mendoza mit einer Revolutionsarmee auf, um die Anden zu überqueren und für die Befreiung Chiles und Perus von der Kolonialherrschaft zu kämpfen.

1861 zerstörte ein Erdbeben die Stadt, so dass heute aus der Kolonialzeit nur noch die Ruinen der Kirche des Heiligen Franziskus erhalten sind. Bei dem Beben starben 13.000 der 14.600 Einwohner. Zwei Jahre später wurde die Stadt wieder aufgebaut. 1882 lebten 18.200 Einwohner in Mendoza.

Eine Eisenbahnlinie verband die Stadt seit 1884 mit Buenos Aires; seit dem Aufkommen des Busverkehrs in den 1960er Jahren ist sie jedoch nicht mehr im Betrieb.

 
5. Bevölkerung
   

Einschließlich der Vororte hat Mendoza ca. 1 Millionen Einwohner. In der Stadt selbst leben jedoch nur ca. 120.000 Bürger. Der Großteil der Einwohner sind Nachkommen von Spaniern, Italienern und Arabern.

Mit der Konrad Lorenz-Schule (Colegio Anglo-Alemán) besteht in Mendoza die Möglichkeit, die deutsche Sprache zu erlernen, was von zahlreichen Jugendlichen wahrgenommen wird.

 
6. Ausblick
   
Auf nationaler Ebene ist Mendoza als die sauberste Stadt Argentiniens bekannt. Beispiele entsprechender Maßnahmen sind die Bürgerpolizei und die Parkanlagen an den Bahnhöfen.
 
   
http://es.wikipedia.org/wiki/Ciudad_de_Mendoza
http://www.inversiones.gov.ar/documentos/regionales/pi_mendoza.pdf
   

 

     
 
 María José Pérez Sánchez
TE: (+54 11) 5219-4024
 
 
 
                     
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